Queere Gesundheit im Fokus
Fortbildung für medizinische, therapeutische und pflegerische Fachkräfte
Besonders für queere Menschen kann die Suche nach Therapeut*innen, der Besuch bei Ärzt*innen oder die Inanspruchnahme einer weiteren medizinischen Unterstützung sehr herausfordernd und mit vielen Ängsten verbunden sein. Negative Erfahrungen, wie diskriminierende Erlebnisse und Pathologisierung können dafür ausschlaggebende Faktoren sein. Die Bedürfnisse und individuellen Themen von queeren Menschen sind häufig in der Gesundheitsvorsorge nicht mitgedacht. Ein respektvoller Umgang zwischen Patient*innen, Ärzt*innen und Therapeut*innen fördert das Vertrauen. Patient*innen fühlen sich ernst genommen und sind eher bereit sich offen mitzuteilen. Das wiederum unterstützt eine präzisere Diagnose und Behandlung.
In unserer Fortbildung Queere Gesundheit im Fokus, die auf die Zielgruppen Therapeut*innen, Personal von Ärzt*innenpraxen und Pflegefachkräfte und Geburtshilfe (Hebammen, Gynäkologie) zugeschnitten werden kann, beschäftigen wir uns mit den Bedürfnissen von queeren Menschen in der Gesundheitsvorsorge und Therapie und nähern uns strukturellen Schlussfolgerungen einer queersensiblen medizinischen Versorgung, Pflege und Geburtshilfe an.
Zielgruppen:
– Fachkräfte und Auszubildende aus der Psychologie (für Erwachsenen & Kinder- und Jugendtherapeut*innen)
– Mitarbeitende einer Praxis: Ärzt*innen, medizinische Fachangestellte (MFA), Verwaltungs- und Servicepersonal, Pflegefachkräfte
– Gynäkolog*innen, Hebammen und Geburtshelfer*innen
Inhalt:
Im ersten Themenblock der Fortbildung widmen wir uns den Grundlagen und Begriffen zum Thema LSBTIAQ*. Dann beschäftigen wir uns mit der gesellschaftlichen und psychosozialen Situation von queeren Menschen in Deutschland.
Des weiteren beleuchten wir den rechtlichen Rahmen zu queerspezifischer Gesundheitsvorsorge und Therapie und schauen uns strukturelle und institutionelle Hürden an. Wir beschäftigen uns mit dem Minderheitenstressmodell und den daraus resultierenden Erfahrungsberichten und Diskriminierungserfahrungen. In Gruppenarbeit der verschiedenen Gesundheitsdienste, finden Vertiefungen zu spezifischen Themen wie z.B. psychotherapeutische Indikation bei trans* Menschen oder gleichgeschlechtliche Elternschaft statt.
Zum Ende der Fortbildung formulieren wir Ideen für eine LSBTIAQ* sensible Gesundheitsvorsorge.
Ort:
Bei Ihnen vor Ort oder via Zoom möglich.
Preis und Dauer auf Absprache.
Kontakt:
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